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Die Eierstöcke

Eierstöcke

Sie sind ein Teil der weiblichen inneren Geschlechtsorgane bzw. den Genitalien und befinden sich zwischen der Harnblase und dem Enddarm im weiblichen Beckenknochen. Der weibliche Eierstock, auch Ovar genannt, ist mit der Gebärmutter, dem Eileiter und der Scheide ein Geschlechtsorgan, das die Aufgabe übernimmt, weibliche Geschlechtshormone sowie die Eizellen zu produzieren; somit übernimmt es die Rolle der Keimdrüse im weiblichen Körper, wie der Hoden im männlichen Körper.

1. Aufbau/Anatomie der weiblichen Eierstöcke

Die zwei ovalförmigen, jeweils etwa drei bis fünf Zentimeter großen und fünf bis acht Gramm schweren Eierstöcke befinden sich im weiblichen Beckenknochen, lateinisch als Pelvis minor bezeichnet. Sie liegen links und rechts von der Gebärmutter an den Eileitern und seitlich an der Beckenwand. Die Größe der Eierstöcke variiert je nach der Zeit des Zyklus, sind jedoch nach der Menopause deutlich kleiner.
In den Eierstöckwn befinden sich bereits bei der Geburt jeweils 400 000 unreife Eizellen. Diese Anzahl steigert sich im Laufe der Zeit um etwa 300 bis maximal 450, bis die Eier in der Lage sind, befruchtet zu werden.

Als Produzenten von weiblichen Hormonen und Eizellen bestehen die Eierstöcke aus folgenden Bauteilen:

  • Dem Grundgewebe, das sich aus der Eierstockrinde und dem Eierstockmark zusammensetzt,
  • den Eizellen, die monatlich heranreifen,
  • den Follikeln, darunter der heranwachsende Follikel, der rupturierte Follikel, der Primärfollikel sowie der Graaf’sche Follikel,
  • dem Gelbkörper,
  • der Eierstockarterie, welche die Eierstöcke versorgt,
  • und drei besonderen Bändern, an denen die Eierstöcke befestigt sind.

1.1 Das Grundgewebe der Eierstöcke

Das Grundgewebe der Eierstöcke besteht aus der Eierstockrinde sowie dem Eierstockmark. Zusammen bilden sie eine glatt ausgekleidete Epithelschicht, die den Eierstock als einschichtiges Gewebe umhüllt. Sie verfügt über einen Übergang, der direkt zur unten angrenzenden, weißen Kapsel des Bindegewebes liegt. Befindet sich eine Zyste im Eierstock, befindet sich die Zystenwand in den meisten Fällen an der Eierstockrinde und ist fest mit ihr verbunden.

In der Rinde des Eierstocks, auch Cortex ovarii bzw. Zona parenchymatosa, sind die Eizellen und somit die sogennanten Follikel enthalten, die die Eizellen umhüllen. Das Eierstockmark selbst besteht aus Bindegewebe und enthält die Nervenfasern, die Lymphgefäße. Die Blutgefäße des Nervengeflechts gehören zum Eierstock.

1.2 Die Eizelle

Umgeben vom Follikel, mit der sie geschützt wird, ist die Eizelle, auch Oozyte oder Gamet genannt, die wichtige Keimzelle im weiblichen Körper, die dafür verantwortlich ist, bei der Befruchtung die genetischen Anlagen der Frau an das Kind weiterzugeben. Außerdem ist sie haploid, was bedeutet, dass sie nur einen Chromosomensatz besitzt; ein Chromosomensatz ist ein Chromosomenpaar bzw. sind zwei einzelne Chromosomen, die über die wichtigen Erbinformationen und Gene verfügen und somit aus DNA bestehen.

Die Eizelle sowohl vom Menschen als auch von Säugetieren wurde 1827 vom deutsch-baltischem Naturforscher Karl Ernst von Bear entdeckt. Sie ist mit durchschnittlich 0,11 bis 0,14 Millimetern die größte Zelle, die in der Natur vorkommmt und ist im Gegensatz zu anderen Zellen ohne Mikroskop sichtbar.

Die Eizelle besteht aus vielen kleinen Baustoffen, die jeweils eine Aufgabe besitzen:

  • Dem Grundhäutchen (Membrana basalis folliculi), das die Wand der Eizelle bildet,
  • der Körnerschicht (Epithelium stratificatum cuboideum); diese ist die Schicht, die aus Follikelzellen und den Kernen besteht,
  • der Glashaut (Zona pellucida), die mit dem Grundhäutchen und der Körnerschicht den Follikel bildet,
  • sie besteht aus dem Zellkern (Nucleus),
  • dem Kernkörperchen (Nucleolus),
  • und dem Polkörperchen, welche beide im Zellkern enthalten sind.

Die Eizelle inklusive dem Follikel ist umgeben vom Grundgewebe des Eierstocks.

Des Weiteren sorgt die Eizelle für den ausreichenden Gehalt an Zytoplasma, dem Zellwasser, das die Eizelle füllt, da diese nicht mit Luft gefüllt werden kann. Die Keimzelle beinhaltet des letzteren die Zellorganellen, insbesondere die wichtigen Mitochondrien, die über die DNA verfügen, die bei der Befruchtung nur von der Mutter weitergegeben werden können.

Die Eizelle entsteht in den Eierstöcken durch die sogenannte Oogenese, der Vorgang, bei dem die Keimzellen produziert werden. Dieser Prozess teilt sich in zwei Reifeteilungen auf: der Meiose und der Mitose, beide Formen der Zellteilung. Nach der Oogenese sind nun vier Zellen vorhanden, von denen sich lediglich zwei zu richtigen Eizellen entwickeln, die restlichen werden zu Polkörperchen, die jedoch über dieselbe Zellstruktur verfügen wie die Eizellen.

Die Mitose, also die zweite Reifeteilung, findet nur im Falle einer Befruchtung der Eizelle durch eine Samenzelle statt. Vor der Mitose sind die heranwachsenden Zellen diploid, d. h. sie verfügen über einen doppelten Chromosomensatz. Nach der abgeschlossenen Oogenese sind die gereiften Eizellen wieder haploid, besitzen also nur einen Chromosomensatz. Bei einer Befruchtung mit dem Spermium verbinden sich Eizelle und Samenzelle, auf diese Weise entsteht durch eine diploide eine haploide Zelle.

Die Wissenschaft ist eine lange Zeit davon ausgegangen, dass die Frau über eine festgesetzte Anzahl an Eizellen verfügt, die sich im Laufe des Lebens nicht vergrößern kann und bereits vor der Geburt voll entwickelt ist. Nach der letzten Eizelle wäre die Frau nicht mehr in der Lage, befruchtet zu werden. Aktuelle Studien haben jedoch ergeben, dass sich auch im Erwachsenenalter Eistammzellen im Eierstock befinden, welche die Fähigkeit besitzen, sich ebenfalls zu teilen und zu richtigen Eizellen zu werden. Weitere Studien diesbezüglich erfolgen noch.

1.3 Die Follikel der Eierstöcke

Follikel, auch Eibläschen oder Ovarialfollikel genannt, umhüllen ihrem Namen entsprechend die reifende Eizelle des Eierstocks und schützen sie. Diese Hülle besteht aus den Granulosazellen bzw. den Follikelepithelzellen sowie zwei Schichten aus Bindegewebe (die äußere sowie die innere), die zusammen die Hilfszellen bilden. Die Gesamtheit dieser Hilfszellen ist der Follikel.

Die Follikelreifung beschreibt den Prozess, bei dem sich die Follikel entwickeln. Der Urspung des richtigen Follikels kommt vom Primordialfollikel, der bereits vor der Geburt vorhanden ist; sie sind durch die mitotische Teilung der Urkeimzellen im 5. Monat entstanden. Diese Form von Follikel beinhaltet die Eizelle und einen einschichtigen, glatten Follikelepithel.
Ab Beginn der Pubertät wird die Entwicklung der Primordialfollikel gestoppt und durch ein follikelstimulierendes Hormon angeregt. Aus ihnen entwickeln sich die Primärfollikel, die ein Follikelepithel entwickeln, das kubisch bzw. würfelförmig ist; hier beginnt die Eizelle, sich zu entwickeln.
Kurz darauf entwickelt sich der Sekundärfollikel; hier ist der Follikelepithel nun strahlenförmig sowie mehrschichtig und nicht mehr einschichtig. Der Hauptbestandteil des Sekundärfollikels sind die Glykoproteine.
Der Tertiärfollikel verfügt über eine besondere Follikelhöhle, die mit einer bestimmten Flüssigkeit, der Liquor folliculare gefüllt ist. Der Ansatz dieser Follikelhöhle ist bereits bei Ende der Entwicklung des Sekundärfollikels sichtbar. Die Granulosazellen haben sich nun zu einem Haufen entwickelt, dem sogenannten Eihügel.
Nach der vollständigen Reifung hat sich der sprungreife sogenannte Graaf’sche Follikel bzw. der Ovarialfollikel entwickelt. Dieser Follikel wurde nach dem niederländischen Arzt Reinier de Graaf benannt, der den Ovarialfollikel entdeckt hat.

Beim Eisprung, auch Ovulation oder Follikelsprung genannt, reißt der die Eizelle umgebende Follikel; die Eizelle wird vom Eileiter aufgenommen und in Richtung Gebärmutter transportiert. Bei diesem Prozess werden durchschnittlich 300 – 500 Eizellen in den Eileiter weitergeleitet.
Er wird ausgelöst, wenn 24 Stunden vor dem Eisprung die Thekazellen, ein Zelltyp wie die Granulosazellen, beginnen, besonders viel Östrogen zu produzieren. Die hohe Menge an Östrogen führt zur Ausschüttung von sogenannten luteinisierenden Hormonen (ein Hormon, das die Fortpflanzung regelt). Diese Ausschüttung löst wiederum den Eisprung aus.

Nach dem Abschluss der Ovulation wandelt sich der Follikel in den Gelbkörper um, der das Progesteron (ein weibliches Sexualhormon) in Gang setzt, welches dafür verantwortlich ist, die Menstruation bzw. den Abbau der Gebärmutterschleimhaut auszulösen.

Follikel können auch unabhängig von Stadium oder Zustand absterben; dieses Ereignis wird als Follikelatresie bezeichnet. Bei der Follikelatresie wird die Anzahl der Eizellen im Eierstock stark reduziert. Bereits vor der Geburt findet eine Atresie statt, in der etwa 1 000 000 Eizellen auf etwa 400 000 reduziert werden; dieser Vorgang ist vollkommen normal. Erfolgt eine Atresie im Primordial-, Primär- oder Sekundärfollikel, so ist dies im Mikroskop kaum sichtbar. Bei einer Atresie im Tertiärfollikel jedoch sind Veränderungen auch nach längerer Zeit deutlich sichtbar: Die Basalmembran zwischen dem Follikelepithel und einer Hülle, die den Follikel umgibt, ist verdickt.

1.4 Der Gelbkörper

Der Gelbkörper, auch Corpus luteum genannt, entsteht nach dem Eisprung. Nachdem der Follikel aufreißt und die Eizelle zum Eileiter geführt wird, entwickelt sich der Follikel zu dem Gelbkörper, dieser Vorgang wird auch als Gelbkörperphase bezeichnet.

Im Gelbkörper enthalten sind die Hormone Progesteron (Gelbkörperhormon) und Östrogen, vom letzteren eher weniger. Als Sexualhormon besitzt Progesteron hauptsächlich die Aufgabe, sekundäre Geschlechtsmerkmale auszubilden, die Produktion dieses Hormons beginnt ab der Pubertät. Des Weiteren dient es zur Öffnung des Muttermundes, zum Wachstum der Muskulatur der Gebärmutter und zum Prozess der Menstruation bzw. dem Abbau der Gebärmutterschleimhaut. Das Östrogen übernimmt die Aufgabe, das Heranreifen der Eizellen im Eierstock aufrechtzuerhalten und das hormonelle Gleichgewicht im Körper beizubehalten.

Zehn Tage nach Bildung des Gelbkörpers – falls die Eizelle nicht befruchtet wurde – löst sich dieser auf, wodurch sich der Gehalt an Östrogen und Progesteron im Blut verringert und die Ausschüttung vom follikelstimulierenden Hormon (FSH) und weiteren Hormonen ermöglicht wird; so beginnt ein neuer Eierstockzyklus.
Befindet sich die Frau in den Wechseljahren, übernehmen die Hormone nicht mehr ihre Aufgaben; die Eizellen sind nicht mehr in der Lage, befruchtet zu werden.

Wird die Eizelle jedoch befruchet, löst sich der Gelbkörper nicht auf, sondern übernimmt weiterhin seine Aufgaben, indem weiterhin Progesteron produziert wird. Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat übernimmt die Plazenta die Produktion vom Progesteron, sodass sich der Gelbkörper letztendlich auflöst.

1.5 Die Eierstockarterie

Die Eierstockarterie, meistens Arteria ovarica genannt, versorgt die weiblichen Eierstöcke mit Blut; die paarige Arterie geht von der Bauchaorta bzw. Hauptschlagader des Bauches aus. Sie verläuft unterhalb der Nierenarterie, verbunden mit der Eierstockvene (Vena ovarica) sowie den Nervenfasern bis zu einem Teil des Eileiters und letztendlich zum Eierstock.

1.6 Die Bänder der Eierstöcke

Die Bänder der Eierstöcke werden in drei Arten aufgeteilt: dem Gekröse, (Mesovarium), dem Eigenband und dem vorderen Keimdrüsenband. Das Mesovarium ist ein Teil des breiten Gebärmutterbandes und verbindet die Eierstöcke mit der Wand des Beckenknochens.
Das Eigenband ist anatomisch gesehen Teil des Eileiters und verbindet ebenfalls den Eierstock mit der Gebärmutter. Das vordere bzw. obere Keimdrüsenband geht vom Eierstock bis zum Zwerchfell und ist mit dem hinteren bzw. unterem Keimdrüsenband verbunden. Zusammen bilden sie zwei Strukturen, die als Anlage der Genitalleiste dienen.

2. Der Eierstockzyklus

Der Eierstockzyklus beschreibt den Kreislauf, bei dem die wichtigen Bausteine des Eierstocks wieder erneuert werden. Der Zyklus teilt sich in drei Phasen auf:

  • Die Follikelreifungsphase, bei der sich der Follikel entwickelt; wie bereits erwähnt teilt sich diese Phase in viele weitere Phasen auf.
  • Die zweite Phase ist der Eisprung, bei der die Eizelle den Follikel verlässt und in Richtung Gebärmutter weitergeführt wird.
  • Die Gelbkörperphase, bei der sich der kaputte Follikel in den Gelbkörper umwandelt.

Die Follikelreifungs- sowie die Eisprungsphase können von Frau zu Frau variieren, die Gelbkörperphase jedoch dauert immer 14 Tage.

3. Zyste am Eierstock

Die Zyste am Eierstock, auch Ovarialzyste genannt, ist ein Hohlraum am Eierstock, der teilweise mit Gewebe oder einer dick- bzw. dünnflüssigen Flüssigkeit gefüllt ist; sie hat meistens die Form einer Blase. Wie bereits erwähnt, befindet sich die Wand dieser Zyste meistens an der Eierstockrinde, einem Baustein, aus dem das Grundgewebe des Eierstocks besteht; die Zyste ist fest mit der Eierstockrinde verbunden.

Durchschnittlich ist diese Zyste ein paar Milimeter bis einen Zentimeter groß und verursacht keine schwerwiegenden Schäden. Es wird unterschieden zwischen der angeborenen Zyste und der nicht angeborenen Zyste.

3.1 Die nicht angeborene Eierstockzyste

Die nicht angeborene Zyste, auch funktionelle Zyste genannt, entsteht hauptsächlich bei Beginn der Pubertät sowie mit Beginn der Wechseljahre und ist abhängig vom Hormonhaushalt; während der Pubertät und den Wechseljahren treten besonders viele hormonelle Veränderungen auf, weswegen die Eierstöcke in dieser Zeit stark betroffen sind. Ist der Hormonhaushalt gestört oder treten Nebenwirkungen bei einer Hormontherapie auf, ist der Körper ebenfalls anfälliger für eine Eierstockzyste. Es gibt drei Arten der nicht angeborenen Eierstockzyste:

  • Die Follikelzyste,
  • die Gelbkörperzyste,
  • und die Schokoladenzyste.

Die Follikelzyste ist eine Eierstockzyste, die im Follikel entsteht. Der Follikel produziert eine Flüssigkeit, der dieses Bläschen füllt; in seltenen Fällen findet kein Eisprung statt, sodass der Follikel weiterhin die Flüssigkeit produziert, bis er sich so vergrößert, dass sich eine Zyste daraus entwickelt. Eine überhöhte Produktion dieser Flüssigkeit lässt von Regulationsstörungen im Eierstock ausgehen.
Meistens ist die Follikelzyste jedoch eine gutartige Zyste, weswegen sich diese nach einer gewissen Zeit zurückbildet, somit sind sie nicht sonderlich gefährlich.

Die Gelbkörperzyste funktioniert genauso wie die Follikelzyste: nach dem Eisprung entwickelt sich der Follikel zum Gelbkörper, der bis zum dritten Schwangerschaftsmonat das Progesteron zum hormonellen Ausgleich produziert. Im Fall einer Gelbkörperzyste kann der Gelbkörper zu viel Flüssigkeit, die den Hohlraum füllt, produzieren, sodass dieser sich vergrößert und zu einer Zyste wird. Auch die Gelbkörperzyste ist in den meisten Fällen nicht bösartig, da sie sich meistens zurückentwickelt.

Die sogenannte Schokoladenzyste ist ein Hohlraum im Eierstock, der mit altem geronnenem Blut gefüllt ist, ihrem Namen entsprechend erhält es somit eine Farbe, die an Schokolade erinnert. Sie entsteht nur bei Frauen, die an Endometriose leiden: Bei einer Endometriose befindet sich meistens Gebärmutterschleimhaut in den Eierstöcken und während der Regelblutung, bei der die Gebärmutterschleimhaut abgebaut wird, gelangt diese in die Eierstöcke und sammelt sich dort an, bis sich eine Zyste daraus bildet. Da eine Schokoladenzyste als sehr gefährlich gilt, ist bei einer sehr weiterentwickelten Form die einzige Lösung die Entfernung der Eierstöcke, dies aber auch nur, wenn die Frau eine Familienplanung bereits abgeschlossen hat.

4.2 Die angeborene Eierstockzyste

Eine angeborene Eierstockzyste kann dann entstehen, wenn sich ein Drüsengang im Eierstock verstopft und sich somit die Flüssigkeit staut. Dieser Hohlraum, der sich durch eine Flüssigkeitsverstopfung entwickelt, ist die Zyste. Diese Art von Zyste entsteht bereits während der Embryonalentwicklung, also vor der Geburt. Trotdzem sind sie meistens gutartig und sehr viel seltener als die funktionellen Eierstockzysten; in nur 1 – 2 % aller Fälle entsteht ein bösartiger Tumor. Die Dermoidzyste ist das Ergebnis einer gestörten Keimzelle, während die Parovarialzyste bzw. Nebeneierstockzyste aus embryonalem Gewebe entsteht, welches sich neben den Eierstöcken befindet.

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